Integration2018-06-08T13:05:49+00:00

Integration

WISSENSWERTES

Der Weg zur Einzelintegration

Das Team, die Eltern und der Träger entscheiden gemeinsam über die Aufnahme des Kindes mit erhöhtem Förderbedarf. Oft wird eine Auffälligkeit auch erst während der Kindergartenzeit festgestellt.

Die Notwendigkeit einer Integration muss vom Arzt bestätigt werden. Die Einrichtung schreibt zusätzlich bei Antragstellung eine Maßnahmenbeschreibung, die den konkreten Förderbedarf in den verschieden Entwicklungsbereichen begründet.

Die Eltern stellen daraufhin einen Antrag auf Eingliederungshilfe beim Bezirk Unterfranken, dem die Unterlagen des Arztes, ggf. weiterer Förderstellen und des Kindergartens beigefügt werden. Die Kosten der Einzelintegration werden vom Bezirk getragen.

In der Regel wird die Maßnahme für ein Jahr genehmigt und kann jährlich neu beantragt werden. Der Kindergarten schreibt dann erneut einen Bericht über die Notwendigkeit der Fortführung der Maßnahme. Über den weiteren Verlauf entscheidet wieder der Bezirk.

Integration kann schon für Krippenkinder beantragt werden und wird längstens bis zum Schuleintritt finanziert, (evtl. Nachtrag).

 Was bedeutet Integration für uns?

Wir ermöglichen Kindern mit erhöhtem Förderbedarf, einen wohnortnahen  Kindergarten zu besuchen, um die Einbindung des Kindes im sozialen Umfeld zu erleichtern. Das Kind entwickelt sich unter besonderen Bedingungen und braucht hierfür unsere liebevolle Unterstützung.

Die Integration ist ein wechselseitiger Lernprozess, der die gesamte gesellschaftliche Struktur betrifft.

Der Weg dorthin beginnt bei unseren Kindern.

Ziel der Einzelintegration

Ziel der Einzelintegration ist es, das Zusammenleben unterschiedlichster Kinder mit all ihren  Stärken und Schwächen durch gezielte Maßnahmen zu ermöglichen und zu fördern.

Die Kinder dürfen sich ihren Fähigkeiten entsprechend einbringen und sich individuell in ihrem Tempo entwickeln. Die Kinder spielen und lernen von- und miteinander.

Ein integratives Konzept fördert und unterstützt das soziale Miteinander aller Kinder und begünstigt gleichzeitig die individuelle Förderung und Begleitung jedes einzelnen Kindes in der Gruppe.

Unter Berücksichtigung der besonderen Entwicklungsbedürfnisse lernen und erleben alle Kinder einer integrativen Gruppe, dass  Verschiedenheit normal ist.

Kinder bewerten noch keine Unterschiede, deshalb liegt in der integrativen Arbeit die Chance, ein Selbstverständnis und eine gegenseitige Akzeptanz von Menschen mit und ohne Behinderung zu entwickeln.

Wie wird Integration umgesetzt?

Integration wird auf vielfältige Art und Weise umgesetzt.

Zunächst wird das Kind, wie schon der Name sagt, in den Gruppenablauf mit einbezogen und hierbei von der Integrationskraft begleitet und unterstützt. Sie versucht die Verbindung zwischen den Kindern herzustellen und behält einen ganzheitlichen Blick auf das Gruppensystem.

Die Integrationskraft orientiert sich an dem Entwicklungstand und den speziellen Bedürfnissen des Kindes und der Gruppe. Die Kompetenzen des Kindes stehen im Vordergrund und nicht die Defizite. Hierbei unterstützt sie das Kindergartenteam durch Beratung, gezielter Beobachtung des Kindes und der Interaktion der Gruppe, sowie durch Planung und Umsetzung von Fördermaßnahmen mit dem einzelnen Kind und der Kleingruppe.

Die Eltern werden eng in den Prozessverlauf mit einbezogen und vom Team und der Integrationskraft beraten und unterstützt.

Mit anderen Institutionen wie z. B. Frühförderung etc. wird nach Möglichkeit eng zusammengearbeitet. Der Entwicklungsverlauf wird dokumentiert und in regelmäßigen Abständen reflektiert.

Bei Bedarf werden Veränderungsprozesse angestoßen, z. B. in räumlicher, zeitlicher oder struktureller Hinsicht. Das kann u. a., das Anbringen von Orientierungshilfen, Anpassung des Zeitablaufes, Gruppenrituale etc…sein.

Integration funktioniert solange, wie wir den Bedürfnissen des Kindes und der Gruppe gerecht werden können.

Integration ist kein Gnadenakt, der großzügig gewährt oder auch rechtens verweigert werden könnte; sie ist eine humane und demokratische Verpflichtung die uns ALLE angeht.

H. Hocke

Wir sind für Sie da

ÖFFNUNGSZEITEN

KINDERGARTEN & KRIPPE

Öffnungszeiten
Mo – Do  07:00 – 16:30 Uhr
Freitag  07:00 – 15:30 Uhr

Die Bring- und Abholzeiten sind
07:00 – 09:00 Uhr
11:30 – 13:00 Uhr
14:30 – 16:30 bzw. 15:30 Uhr (Freitags)

HORT

Während der Schulzeit
Mo – Do  11:00 – 17:00 Uhr
Freitag  11:00 – 16:00 Uhr
Es wäre schön, wenn ihr Kind bis 16:00 Uhr im Hort bleibt um an den Angeboten teilnehmen zu können.

In den Ferien
Mo – Do  07:00 – 17:00 Uhr
Freitag  07:00 – 16:00 Uhr

SCHLIESSTAGE

Das Team legt in Absprache mit dem Träger und dem Elternbeirat am Anfang des Kindergartenjahres die Schließtage fest. Diese bekommen alle Eltern ausgehändigt und überschreiten in keinem Fall 30 Tage.

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