Verhaltenskodex2018-06-08T13:05:19+00:00

Unser
Verhaltenskodex

WISSENSWERTES

Unsere Arbeit mit den Kindern im Team des Kinderhaus St. Nikolaus ist von gegenseitigem Respekt, Wertschätzung und Vertrauen geprägt. Wir sind Vorbilder und dem Schutze und dem Wohlergehen der uns anvertrauten Kinder verpflichtet. Unser Handeln ist an folgenden Grundsätzen richtigen Verhaltens, festen Regeln und Formen des Umgangs ausgerichtet, die wir beachten und verbindlich einhalten werden.

Wir schützen die Jungen und Mädchen vor:

  • verbaler Gewalt (herabsetzen, bloßstellen, ausgrenzen, bedrohen)
  • körperlicher Gewalt
  • sexueller Gewalt und sexueller Ausnutzung
  • Machtmissbrauch
  • Ausnutzung von Abhängigkeiten

Unser Ziel ist es:

  •  dass die Mädchen und Jungen ein positives Körpergefühl entwickeln und eigene Körpererfahrungen machen dürfen, z. B. Gefühle bewusst wahrnehmen, vielfältige Sinneserfahrungen erleben.
  • dass die Kinder eine positive Geschlechtsidentität entwickeln.
  • das Bewusstsein für eine persönliche Intimsphäre und Grenzen zu entwickeln, zu akzeptieren und wertzuschätzen, z. B. beim Umziehen, Wickeln oder Toilettengang.
  • dass angenehme und unangenehme Gefühle unterschieden, eingeordnet und ausgesprochen werden können, sowohl die eigenen als auch die der anderen.
  • dass die Kinder „Nein“ sagen lernen.

Um diese Ziele zu unterstützen sind die folgenden Verhaltensweisen für alle Mitarbeiter/-innen bindend.

1. Begrüßung und Verabschiedung
Wir begrüßen und verabschieden jedes Kind persönlich mit einem freundlichen Gruß oder einem Ritual. Körperkontakt nehmen wir nur auf Wunsch des Kindes auf. Alle Eltern werden, wenn möglich, persönlich begrüßt und verabschiedet. Die Kinder begrüßen sich zu Beginn des Morgenkreises mit einem Lied oder einem gemeinschaftlichen „Guten Morgen“-Gruß. Besonders wichtig ist uns, dass die Kinder persönlich beim Personal abgegeben und angemeldet werden.

2. Toilettengang
Kinder, die alleine zur Toilette gehen können, melden sich bei einer Mitarbeiterin ab und gehen selbständig dorthin. Kinder, die noch Hilfe benötigen, werden von uns unterstützt, jedoch achten wir darauf die Genitalien des Kindes nicht zu berühren. Das Kind ist alleine in der Toilettenkabine. Die Begleitung durch Mitarbeiter oder Freunde ist nur auf eigenen Wunsch möglich. So wird die Intimsphäre gewahrt. Die Vorschüler (Sonnenblumen) sollten lernen, sich auch nach dem Stuhlgang alleine zu säubern. Bei bedarf können sie jederzeit um Hilfe bitten.

3. Wickeln
Gewickelt werden die Kinder von einer ihnen vertrauten Person in einer ruhigen, freundlichen Atmosphäre. Um auch hier die Intimsphäre zu wahren, wird, wenn möglich, jedes Kind alleine und mit geschlossener Tür gewickelt.

4. Trösten, Tragen, Kuscheln
Manche Kinder suchen im Kindergartenalltag Körperkontakt, z. B. wenn sie traurig oder müde sind, sich verletzt haben oder sich freuen. Wir drängen keinem Kind gegen seinen Willen den Körperkontakt auf, sondern reagieren sensibel und situationsorientiert ohne Kinder dabei zu bevorzugen oder hervorzuheben.

5. Schlafen
Im Krippenschlafraum stehen verschiedene Betten zur Verfügung und die Kinder, die schlafen, suchen sich ihr eigenes Bett aus. Je nach Alter und Bedürfnissen der Kinder begleiten wir die Kinder beim Einschlafen durch gewohnte Abläufe und Rituale, z. B. Lieder singen, Aufziehen der Spieluhr, Hand halten oder im Arm schaukeln. Wir bleiben, wenn möglich die gesamte Zeit, im Schlafraum bis auch das letzte Kind ausgeschlafen hat. Ansonsten wird der Schlaf durch ein mobiles Babyfon überwacht.

6. Rollenspiele
Kinder erkennen beim Toilettengang, beim Wickeln oder Umziehen Unterschiede an sich. Es ist wichtig und altersgerecht, wenn sie in diesen Situationen Vergleiche ziehen. Daraus resultierende Rollenspiele, wie Vater-Mutter-Kind und auch das Nachahmen von Beziehungs- und Liebessituationen gehören dazu und sind wichtig, damit das Kind seine Geschlechtsidentität erlangen kann. Fragen zum Thema Sexualität beantworten wir offen und kindgemäß. Bei intimen Spielsituationen werden die Betroffenen immer von uns informiert und beraten.

7. Planschen und Wasserspiele
Beim Planschen oder bei Wasserspielen im Garten tragen alle Kinder Badebekleidung oder eine Windel. Wir achten darauf, dass die Kinder zu den Bring- und Abholzeiten korrekt gekleidet sind und geben ihnen die Möglichkeit, sich beim Umziehen zurück zu ziehen, z. B. in der Toilettenkabine.

8. Essen und Trinken
Wir wollen die Kinder fördern, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und angemessen zu stillen. Wir werden deswegen keine Kinder zum Essen oder Trinken zwingen, allenfalls ermuntern und erinnern.

Beim gesunden Frühstück, sowie bei Obst/Gemüse am Nachmittag, entscheiden die Kinder selbständig, ob sie das Angebot nutzen oder aus dem Täschchen essen möchten und ob und wie viel sie nachholen möchten.

Beim Essen achten wir auf Tischmanieren. Außerdem warten wir beim gemeinsamen Essen, bis alle fertig sind. Das Besteck steht auf dem Tisch und jedes Kind kann individuell entscheiden, welches es benutzen möchte.

9. Beten
Da wir eine katholische Einrichtung sind, beten wir gemeinsam, z. B. beim Mittagessen. Wir erwarten ein ruhiges, respektvolles Verhalten aller während des Gebets.

10. Nein sagen und eigene Entscheidungsfindung
Wir unterstützen Kinder dabei, ihre Grenzen gegenüber anderen behaupten zu können, und möchten, dass sie „Nein“ oder „Stopp, ich mag das nicht“ sagen lernen. Kinder sollen und können Versprechungen unsererseits ruhig einfordern und Widerspruch anmelden, wenn sie sich unrecht behandelt fühlen, von Kindern und Teammitgliedern. Wichtig ist in solchen Situationen, die Kinder und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. All dies trägt dazu bei, dass sie Selbstbewusstsein entwickeln und sich auch gegenüber fremden Erwachsenen behaupten und „Nein“ oder „Stopp“ sagen. Kindern muss man deswegen auch zugestehen, eigene Entscheidungen zu treffen, die ihren Tagesablauf betreffen, z. B. wann möchte es frühstücken, was möchte es anziehen, möchte es beim Angebot mitmachen oder lieber mit den anderen in der Gruppe spielen.

Wir sind für Sie da

ÖFFNUNGSZEITEN

KINDERGARTEN & KRIPPE

Öffnungszeiten
Mo – Do  07:00 – 16:30 Uhr
Freitag  07:00 – 15:30 Uhr

Die Bring- und Abholzeiten sind
07:00 – 09:00 Uhr
11:30 – 13:00 Uhr
14:30 – 16:30 bzw. 15:30 Uhr (Freitags)

HORT

Während der Schulzeit
Mo – Do  11:00 – 17:00 Uhr
Freitag  11:00 – 16:00 Uhr
Es wäre schön, wenn ihr Kind bis 16:00 Uhr im Hort bleibt um an den Angeboten teilnehmen zu können.

In den Ferien
Mo – Do  07:00 – 17:00 Uhr
Freitag  07:00 – 16:00 Uhr

SCHLIESSTAGE

Das Team legt in Absprache mit dem Träger und dem Elternbeirat am Anfang des Kindergartenjahres die Schließtage fest. Diese bekommen alle Eltern ausgehändigt und überschreiten in keinem Fall 30 Tage.

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